Es war einmal..

Lange habe ich überlegt, was kann ich über mich schreiben und warum tue ich das, was ich tue?

“Warum” kann ich einfacher beantworten als “Was”: Mir sind zwei wichtige Dinge aufgefallen, wenn ich in die Schulen für Achtsamkeitsworkshop gegangen bin und wir, die Kids und ich, die Stille erforscht haben.

Das Erste ist, wie sehr und wie lange wir unseren Tag im Kopf verbringen. Mit all unseren Gedanken im Inneren und mit all den Reizen von außen (z.B. Handynutzung). Damit einhergehend verknüpfen wir uns sehr wenig mit unserem Körper. Die Körperwahrnehmung, was gerade ist, wird immer weniger. Wie gespalten, denn alles findet oben im Hirn statt.

Das Zweite, was mir aufgefallen ist, wieviel eine achtsame und respektvolle Berührung auswirkt. Das Paradoxe daran ist, wie eine Berührung von außen, eine Einladung sein kann, uns zu uns selbst zurückbringen kann und die eigene Körperwahrnehmung anregt.

In Kontakt mit Sich sein, Verbunden zu sein gibt uns die Möglichkeit, zu spüren, was gerade ist. Was es sein kann? Nur Du kannst es für Dich beschreiben. Wenn ich mit mir in Kontakt komme, kann es z.B. eine Anspannung im unteren Rücken sein oder dass meine Schulter leicht nach oben ziehen.

Wozu ich Dich (und mich auch 😌) einlade, ist zu versuchen, zunächst wertfrei, dann mit echtem Interesse und letztlich, nach und nach, liebevoll mit Dir und all dem was gerade ist, zu begegnen. Und vielleicht kannst Du eine Hand da legen, wo gerade was ist. Eine sanfte achtsame Berührung.

Und so kam ich auf das “Warum”, ich das tue, was ich tue. 😊

Achtsame Massage geben bzw. eine achtsame Massage zu bekommen ist ein Zeichen Deines Vertrauens. Ein Moment, der verbindend und intim ist. Und wenn Du mir Dein Vertrauen schenkst, ist es von großer Bedeutung, dass Du weißt, wem Du begegnest und wer Dich mit Würde, Achtsamkeit und Respekt berührt.

Jede Frau, die zu mir kommt, trage ich auf Händen. Jedes einzige Mal.

Du bist willkommen so wie Du bist. Ich freue mich auf Dich.

Deine Elise

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Blogeintrag: Titel Vier